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Abschied vom Erfinder der "Capuccino-Pastoral

 Der Gottesdienst am Allerheiligentag 2019 war geprägt von der Verabschiedung des langjährigen Pastoral-Referenten Erhard Schebler. In seinen Gedanken zum Fest erzählte PR Schebler von der Aufgabe, die ein Lehrer seiner Schulklasse gab: sie sollten einen Heiligen malen. Etliche Schüler brachten etwas zu Papier, das sich leicht als Heiliger Martin oder Heilige Maria identifizieren ließ. Ein Schüler jedoch zeichnete den "Herrn Meier", der bei ihnen im Haus wohnt. Auf die verwunderte Nachfrage des Lehrers kam zur Begründung, daß dieser "Herr Meier" auf vielfache Weise "segensreich" wirkt - etwa im Hochtragen schwerer Taschen für eine alte Frau oder im Reparieren kaputt gegangener Puppen - und darum, nun auch nach dem Urteil des Lehrers, zu den "lebendigen Heiligen" zählt. In dessen Fußspuren zu treten- so Schebler - dazu sei jeder Christ eingeladen.

Für Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat sprach PGR-Vorsitzender Ochs-Wühl seinen Dank mit einem kleinen Präsent an Schebler aus - für sein Engagement in all den Jahren,  etwa von Kommunion- und Firmvorbereitung über Ministranten und Familien-Wochenenden bis zu den Beerdigungen und noch vielen, vielen weiteren Bereichen. Für das Personalreferat des Ordinariats sprach PR Johannes Reuter und skizzierte den beruflichen Werdegang von PR Schebler. Er dankte ihm namens der Diözesanleitung für seinen vielfältigen und kreativen Dienst an seinen unterschiedlichen Einsatzorten bzw. -feldern, wie etwa lange Jahre auch in der Beratung von Kriegsdienstverweigereren und der Zivildienst-Seelsorge.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Mitglieder der Pfarrgemeinde bei einem Stehempfang noch persönlich von PR Schebler verabschieden und gute Wünsche mitgeben für seinen Ruhestand. Dabei durfte - wie auf dem Foto (PR Schebler links) - auch ein Präsent von Damen des Pfarrgemeiderats mit der Erinnerung an die "Capuccino-Pastoral" nicht fehlen.

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